Frankfurt
Pressemitteilung zur Mahnwache am 7. Juni in Frankfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Robert   
Thursday, 5. June 2008

Frankfurt/Main. Nach dem bundesweiten Erfolg der Demonstrationen "Freiheit statt Angst" am 31.05, rufen die Piratenpartei Hessen und der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zu einer monatlichen "Mahnwache gegen den Überwachungsstaat" auf. Bereits im Oktober letzten Jahres hatten sich über 100 Menschen hier versammelt um auf den rasanten Abbau der Grundrecht aufmerksam zu machen.

Nachdem Köln, Hannover und Braunschweig regelmässig Mahnwachen abhalten, wird seit Mai diesen Jahres jeden ersten Samstag im Monat von 13 bis 15 Uhr auf der Frankfurter Zeil am Brunnen dem rapiden Abbau der Grundrechte gedacht. BKA-Gesetz, Online-Durchsuchung, Herausgabe von Kundendaten an Rechteinhaber ohne richterliche Prüfung, erkennungsdienstliche Erfassung der gesamten Bevölkerung, einheitliche Steuernummer, Rasterfahndungen, automatisiertes Kennzeichenscanning - die Liste der Verstöße gegen die Freiheit der Bürger ist lang und wird jeden Tag länger.
Zwar erringen Bürgerrechtler vor dem Bundesverfassungsgericht immer wieder Erfolge gegen die Parlamentarier, aber immer wieder werden diese Urteile umgedeutet, um weitere Überwachungsmaßnahmen zu legitimieren.

"Es ist an der Zeit, dass jeder Mensch in Deutschland sich fragt, in was für einer Welt er leben möchte," so Thorsten Wirth, Landesvorsitzender in Hessen, "soll es eine freiheitliche Welt sein, in der er sich unbeobachtet bewegen kann, oder möchte er in einem staatlichen Panoptikum leben?"

Die hessischen Piraten laden alle Bewohner Frankfurts und Umgebung ein, auch am kommenden Samstag dem permanenten Angriff auf die Grundrechte ein lebendiges Mahnmal zu setzen.

Wie schon auf der Demonstration "Freiheit statt Angst" werden diesen Samstag anonyme Handy-Karten des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung verteilt. Diese Prepaid-Karten sind vollkommen legal aber nicht auf den aktuellen Nutzer registriert und helfen damit, die Privatspäre besser zu schützen.


Die "Mahnwache gegen den Überwachungsstaat" findet jeden 1. Samstag im Monat auf der Frankfurter Zeil nahe dem Brunnen statt. Interessenten sind dazu eingeladen, über aktuelle Überwachungsmassnahmen zu diskutieren und ein Zeichen für freiheitliche Werte zu setzen.

Am 7. Juni findet die Mahnwache abweichend auf dem Carl-Theodor-Reiffenstein-Platz statt. Der Platz ist vom Brunnen in der Mitte der Zeil zu sehen und leicht zu finden.

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 5. June 2008 )
 
Pressemitteilung zur Mahnwache am 2ten Oktober in Frankfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Stefan Hermes   
Wednesday, 3. October 2007

Frankfurt/Main. Nahezu hundert Teilnehmer schwiegen am Dienstag Abend auf der Konstablerwache in Frankfurt am Main 15 Minuten gegen den Überwachungsstaat. Die Piratenpartei Hessen empfing zur ersten Mahnwache unter dem Titel "FranfurtErWacht" und begleitete die Demonstration mit Redebeiträgen und einem Infostand. Bürger aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen forderten den Rücktritt von der Politik der präventiven Überwachung.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 6. April 2008 )
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FrankfurtErWacht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Thursday, 27. September 2007

FrankfurtErWacht 

Die Piratenpartei Hessen ruft zu einer Mahnwache für mehr Bürgerrechte und gegen die Unterwanderungen der Demokratie durch den Staat in Form von Massendatenspeicherung, Rasterfahndungen, Erhebung von biometrischen Daten und Online-Durchsuchungen auf.

Am 5. April zwischen 13:00 und 16:00 Uhr wird die erste FrankfurtErWacht - Mahnwache (Reloaded) auf der Zeil (nahe Brunnen) in Frankfurt am Main stattfinden. Die vorherige Mahnwache wurde von Oktober bis Dezember 2007 durchgeführt, dann aber aus Kapazitätsgründen pausiert.
Um 15:00 Uhr werden wir die drastischen Folgen staatlicher Kontrolle über die freie Meinungsäußerung zum Ausdruck bringen, indem wir uns stellvertretend für alle zukünftigen Regierungskritiker 15 min lang zum Schweigen bringen.

Der Einführung von Überwachungsgesetzen, wie es in Deutschland zurzeit der Fall ist, werden wir uns entgegen stellen. Durch die angedachten und teilweise bereits verabschiedeten Gesetzesvorhaben werden Bürgerrechte aufgehoben und der Rechtsstaat wandelt sich in einen Überwachungsstaat, wie wir es nur von totalitären Regimen kennen.

Der Staat installiert Werkzeuge, die dazu genutzt werden können, die Privatsphäre aller Bürgerinnen und Bürger zu durchdringen. So kann politische Opposition und freie Meinungsbildung kontrolliert, deformiert und manipuliert werden. Die Regierung schafft sich die Möglichkeit, Kontrolle über politische Gegner zu erlangen und sich so den Machterhalt zu sichern. Es wird eine Kultur des Verdachts und des Misstrauens aufgebaut, in der jeder zum Verdächtigen wird und jedem misstraut wird. Gegenseitiges Ausspionieren, Ausgrenzung bzw. Abschottung und Angst werden unser gesellschaftliches Miteinander bestimmen.

 

Achtung: Am 7. Juni findet die Mahnwache abweichend auf dem Carl-Theodor-Reiffenstein-Platz statt. Der Platz ist von der Zeil/Brunnen aus zu sehen und leicht zu finden.

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 5. June 2008 )